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Der Feldhase

Ein durchaus häufig zu beobachtender Bewohner des Lonetals ist der Feldhase. Oft sieht man ihn über freie Flächen laufen, wobei seine hoppelnde Gangart oftmals eher drollig wirkt. Charakteristisch für Feldhasen sind ihre großen Ohren, die auch Löffler genannt werden.

Der Feldhase wird bis zu 65 cm groß und kann ausgewachsen ein Gewicht von 4-5 kg erreichen. Männliche Hasen werden Rammler genannt.

Feldhasen sind reine Pflanzenfresser, ihre Nahrung besteht aus Kulturpflanzen der Äcker sowie Gräsern und Kräutern. Im Winter fressen sie auch Knospen, Zweige und Rinde von Gehölzen.

Die Häsin wirft vom März bis in den Herbst hinein mehrmals 2-5 Junge. Die Paarungszeit beginnt im Februar, die Tragzeit beträgt 42 Tage. Bereits nach 8-10 Tagen verlassen die Jungen die Elterntiere und suchen sich ein eigenes Revier.

Der Feldhase übersteht auch strenge Winter ohne Schutz einer Höhle oder eines Baues. Er drückt sich in flachen Mulden auf den Boden und ist damit vor Wind und Wetter geschützt und nicht leicht zu entdecken. Bei Schneefall, lässt er sich einschneien und ist dann so gut wie unsichtbar.

Der Feldhase wurde 2001 von der SCHUTZGEMEINSCHAFT DEUTSCHES WILD (Organisation zur Erhaltung der freilebenden Tierwelt) zum "Tier des Jahres 2001" gewählt.  Anlass war der zumindest regional stark abnehmende Bestand dieser Tiere, wobei die Ursachen für den Rückgang noch weitgehend unbekannt sind. In der Roten Liste der gefährdeten Arten Deutschlands wird der Feldhase mittlerweile unter "gefährdet" geführt.

Es gibt kaum ein anderes Tier, um das sich so viele Legenden und Geschichten ranken, wie um den Hasen -  sei es in Sprichwörtern wie "der Hasen im Pfeffer" oder als Osterhase oder im Märchen, wo er vom Igel hereingelegt wird. Dabei ist Lepus europaeus ein sehr gewitztes und vor allem äußerst schnelles Tier, das mit Spitzengeschwindigkeiten von über 70 km/h jeden Hund abhängt und dabei zwei Meter hoch und bis zu sieben Meter weit springen kann. 





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