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Spechte
Insbesondere in südlich exponierten Wäldern und Waldsäumen
sind im Lonetal verschiedene Spechtarten wie der Buntspecht, der
Grünspecht, der Grauspecht und der seltene Kleinspecht heimisch.
Meist sind diese freilich besser zu hören als zu sehen.
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Die bei uns am häufigsten
vorkommende Spechtart ist der Buntspecht, der an seinem
auffallend bunten Gefieder sehr leicht zu erkennen ist.
Männchen haben im Gegensatz zu Weibchen einen roten Fleck
am Hinterkopf. |
Spechte ernähren sich hauptsächlich von Insekten und
Insektenlarven, die sie mit feinem Spürsinn im Inneren von
Baumstämmen und Ästen aufspüren. Im Winter frisst er auch
Samen und Früchte von Bäumen, die er in selbstgefertigte Löcher
legt, um sie dort aufzumeißeln
| Der Specht erreicht seine Nahrung
durch kräftige Hiebe mit seinem langen, keilförmigen und
fast eisenharten Schnabel. Mit diesem Werkzeug meißelt der
"Zimmermann des Waldes" in hoher Frequenz selbst
in harte Hölzer tiefe Löcher. Mit seiner Zunge, die weit
aus dem Schnabel herausgeschnellt werden kann, vermag der
Specht auch Insekten aus tieferen Gängen und Windungen
herauszuziehen. Kleinere Tiere bleiben an der klebrigen
Zunge haften, größere werden von der mit Widerhaken
besetzten Zungenspitze aufgespießt. |

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Im Frühjahr hört man häufig das bekannte Klopfen der
Spechte. Bis zu 10mal pro Sekunde können Spechte dabei mit ihrem
Schnabel gegen einen Ast oder Baum hämmern. Dieses Hämmern
entspricht dem Gesang der Singvögel und dient zur Behauptung des
Reviers und zum Anlocken von Weibchen. Hat er letzteres gefunden,
baut der Spechtmann in 14-tägiger Arbeit die Nisthöhle, in die
das Weibchen dann seine Eier ablegt.
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