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Käfer
In Deutschland gibt es ca. 6800 verschiedene Käferarten. Die
meisten davon sind kleiner als 1cm, der größte Käfer in
Deutschland ist der Hirschkäfer, der bis zu 8cm lang werden kann.
Er ist heute sehr selten geworden, mit viel Glück können Sie ihn
aber zwischen April und August in der Nähe von Eichen im Lonetal,
am besten während der Dämmerung, noch finden.
In den letzten Jahren sind auch die Maikäfer wieder häufiger
geworden, nachdem sie in den 70er Jahren fast ausgerottet wurden.
Weitere heimische Käferarten sind der Marienkäfer, Rosenkäfer,
Junikäfer, Mistkäfer und Kartoffelkäfer, um nur einige zu
nennen.
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Männlicher Hirschkäfer
Weiblicher Hirschkäfer

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Der
Hirschkäfer
Mit bis zu 8cm Länge ist der Hirschkäfer die größte
europäische Käferart. Auffallend sind die Geweihe
der Männchen, die verlängerte Oberkiefer darstellen. Diese
werden bei Paarungskämpfen eingesetzt, um den Gegner beim Kampf
auszuhebeln.
Hirschkäfer zählen leider zu den seltensten Käferarten
überhaupt, so dass sie nur noch selten anzutreffen sind.
Hirschkäfer sind bundesweit geschützt.
Hirschkäfer leben bevorzugt in Eichenwäldern. Dort legt
das Weibchen seine Eier in die Rinde toter Eichen, wo sich die
Larven entwickeln. Die Larve lebt dort 3 - 5 Jahre im Holz,
wo sie sich Gänge ausfrisst. Zur Verpuppung verlässt die
Larve das Holz und gräbt sich in den Erdboden, wo im Herbst
die Käfer schlüpfen. Erst im darauffolgenden Juni
verläßt der Käfer den Boden, bleiben aber bis zum Juni im
Boden. Während der kurzen Flugzeit der Hirschkäfer
ernährt er sich von ausfließendem Baumsaft, bis er im
Juli/August stirbt.
Hirschkäfer zählen leider zu den seltensten Käferarten
überhaupt, so daß sie nur noch selten anzutreffen sind.
Moderne Waldbewirtschaftung hat den Larven ihre
Nahrungsgrundlage entzogen, da nur noch wenige tote
Eichenstämme im Wald belassen werden. Hirschkäfer sind
bundesweit geschützt.
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