| Albeck (in älteren
Urkunden Alpeck oder Albegge) mit seinen Weilern
Osterstetten und Stuppelau, hat seinen Namen von seiner
Lage: „an der östlichen Ecke der Alb“. Es hatte vor
langer Zeit seinen eigene Grafen und fiel zuletzt an das
Geschlecht der Werdberger. Diese verkauften die „Stadt“
Albeck im Jahre 1383 an Ulm. Wann und ob Albeck Stadrecht
erhalten hatte ist unbekannt.
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Vermutlich wurde die Bezeichnung daraus
abgeleitet, das es ein ummauerter Ort, ein Oppidum und
befestigter Anhang des Schlosses war. Der Kupferstich
von Matthaeus Merian aus dem Jahr 1643 zeigt die Burg
über dem „Städtle“. |
Deutlich erkennbar ist das
Wohngebäude des Schlosses, der Palas, mit seinen
vielen Fenstern in drei Stockwerken, sowie der hohe
Hauptturm gegen Südwesten. Die Albecker Festung war ein sehr weitläufiges
Hochadelsschloss mit ausgedehnten Wehranlagen. Die
Befestigung wurde im bayrischen Krieg im Jahre 1704
zerstört und Schloss und „Städtchen“ stark
beschädigt. Später wurde der noch erhaltene Turm der Burg
und die vorhandenen Gebäudeteile zum Privat-Landsitz
umgebaut und hatte zahlreiche Besitzer und gehörte auch
für kurze Zeit dem Staat. Heute ist das Bauwerk wieder in
privater Hand. Um 1830 waren die meisten Leibeigenschaften
abgelöst und die Lehen in Zinsgüter verwandelt worden.
Der Weiler Osterstetten liegt ca. 2,5 km von Albeck
entfernt. Er scheint aus einem Einzelhof entstanden zu sein
und war wahrscheinlich der Nachfolger des ehemaligen
römischen Gutshofes, dessen Ruinen noch heute nördlich der
heutigen Siedlung zu sehen sind. 1887 wurde dort eine
römische Ansiedlung mit Herrschaftshaus, Scheune,
Gesindehaus und Badehaus ausgegraben.
Später gehörte zu einem der damals drei Höfe ein
Schloss, das von Mauern und Gräben umgeben war. Dieses
wurde 1704 und 1707 zerstört, später wieder aufgebaut und
Ende des 18. Jahrhunderts endgültig abgebrochen..
Stuppelau (alt Stuppenloh) liegt ca. 3,5 km von Albeck und 1
km von Osterstetten entfernt.
Ein berühmter Sohn der Gemeinde ist Robert Bosch
(1861-1942) der im heutigen Gasthaus zur Krone in Albeck
geboren wurde. Eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus
erinnert an den bedeutenden Industriellen, der die ersten
acht Jahre seiner Kindheit hier verbrachte.
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