Das HöhlenHaus am Fuß der „Charlottenhöhle“
bietet einen neuen und faszinierenden Einblick in die viele
Millionen Jahre alte Erdgeschichte.
Als Infostelle des GeoParks Schwäbische Alb ist eine interessante und kurzweilige Informationsstätte zu den Besonderheiten der hiesigen Karstlandschaft,
gleichzeitig auch zu den Anfängen der menschlichen Kunst und Kultur vor mehr als 35.000 Jahren.
Anschaulich informiert das als Langhaus konzipierte HöhlenHaus über die Entstehung, die Entdeckung am 9. Mai 1893 und nicht zuletzt über die Einweihung der Tropfsteinhöhle. Benannt wurde sie einst nach der Königin Charlotte von Württemberg. Gleichzeitig wird die Höhle zum Anlass genommen, die Entstehung der Landschaft über Millionen Jahre zu verfolgen. Ein 16 Meter langes Wandbild der Nattheimer Künstlerin Ulrike Weber wird nicht nur Kinder begeistern. Saurier, Meteoriten, Höhlenlöwen und Bären sowie jagende Neandertaler sind in lebendigen Farben abgebildet. Schließlich auch das tägliche Leben des heutigen Menschen vor mehr als 35.000 Jahren.
Spiele und Exponate laden zum Anfassen und spielerischen Lernen ein. Ein Reliefmodell der Charlottenhöhle macht im kleinen Maßstab Dimensionen deutlich. Repliken der bedeutendsten Funde im Lonetal verdeutlichen die kulturhistorische
Bedeutung der Landschaft Schwäbische Alb. Am Computer können sich Groß und Klein über die Institution GeoPark informieren, anschließend per E-Mail Grüße von hier in alle Welt senden.
Betrieben wird das HöhlenHaus im Giengener Ortsteil Hürben vom hiesigen Höhlen- und Heimatverein. Neben fachkundigen Höhlenführungen werden durch den Verein gerne Gäste informiert und verköstigt. Auch Gruppen sind immer herzlich willkommen. |