Wenn Sie die Mammut-News nicht sehen, klicken Sie bitte hier
![]() | |||
| |||
| Mammut-News Nr. 7 | |||
| |||
|
Rad-und Wanderbusse
Von 1. Mai bis 17. Oktober 2010 fahren die Rad- Wanderbusse & Bahnen sowie die Schwäbische Albbahn wieder an allen Sonn- und Feiertagen zu Ausgangspunkten für Wander- oder Radtouren und bieten auf nahezu allen Strecken Fahrradtransport an. Burgen, Höhlen, Museen sowie eine Vielzahl von Veranstaltungen können somit problemlos während Wander- und Radausflügen ohne Auto besucht werden. Besucher entdecken auf diesem Weg zum Beispiel die Landschaften der Laichinger Alb, des Lautertals, des Lonetals oder des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Weitere Informationen zu den Strecken finden Sie unter:
Ulmer Museum, Studio Archäologie Die Wahrheit über Hänsel und Gretel – Hans Traxler und die Anfänge der Märchenarchäologie
Steckt nicht in jedem Märchen ein Körnchen Wahrheit? Mit dieser Idee machte sich der Aschaffenburger Studienrat und Hobby-Archäologe Georg Ossegg (1919–1983) im September 1962 auf die Spurensuche zu einem der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm. Seine Nachforschungen brachten bis dahin wenig beachtete historische Archivalien zum Vorschein, die das Märchen von Hänsel und Gretel in einem völlig neuen, unglaublichen Licht erscheinen lassen. Sie führten auf die Spur eines spektakulären Kriminalfalls aus dem 17. Jahrhundert. Untermauern konnte Ossegg seine Erkenntnisse schließlich durch die Ausgrabung der Ruinen des sogenannten Hexenhauses. Kein Zweifel: Die von den Brüdern Grimm zur bösen Hexe umgedichtete Frau war die der Hexerei angeklagte Bäckerin Katharina Schraderin, die in ihrem Exil in der abgelegenen Waldgegend des Spessarts einem Raubmord zum Opfer gefallen war. Die akribischen Forschungen von Georg Ossegg, der bis heute als Begründer der sagenhaften Märchenarchäologie gilt, brachte 1963 Hans Traxler für die Nachwelt zu Papier. Die historisch-archäologische Dokumentation des Märchens der Brüder Grimm, Hans Traxlers großartige Wissenschafts-Satire von 1963 erstmals im Ausstellungsformat. Bild: Handschrift mit dem Verhörprotokoll der Katharina Schraderin (1651). Quelle: Philipps-Universität Marburg.
Tag der offenen Höhle am Geißenklösterle, Blaubeuren-Weiler am Sonntag, 12. September 2010 | 10.00 bis 18.00 Uhr Gesellschaft für Urgeschichte lädt ein zu einem Fest rund um die altsteinzeitliche Fundstelle „Geißenklösterle“. Dieser Ort ist berühmt für seine Kunst- und Musikinstrumentenfunde aus der Zeit vor 40.000 bis 30.000 Jahre. Archäologen stellen den Siedlungsplatz und die Funde vor. Bei Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene können steinzeitliche Techniken ausprobiert werden. Auch kulinarisch kann mit Wildschweinsteak und Co. in die Altsteinzeit „reingeschmeckt“ werden.
Die BBC im Lonetal Für Ihre neueste Dokumentation über Neandertaler reiste ein Filmteam der BBC auch ins Lonetal und ins nahegelegene Eselsburger Tal, um Filmsequenzen über das Leben der Neadnertaler aufzunehmen. Der Film wird im Rahmen der ZDF „History“ Reihe gesendet, ein genaues Sendedatum ist noch nicht bekannt.
Baden-Württembergische Archäologiepreis Der alle zwei Jahre zu vergebende Baden-Württembergische Archäologiepreis wird im Jahre 2010 zum siebten Mal verliehen. Bewerbungen oder Vorschläge sollten in schriftlicher Form mit entsprechenden Bildunterlagen und Begründungen bis zum 15. Juni 2010 beim Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart eingereicht werden. Der Archäologiepreis Baden-Württemberg wird verliehen an Personen und Institutionen, die sich besondere Verdienste um die Erforschung, Publikation und Präsentation archäologischer Funde im Land Baden-Württemberg erworben haben. Der Archäologiepreis teilt sich in einen Hauptpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und einen Förderpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro auf. Über die Preisverleihung entscheidet eine sachverständige Jury. Weitere Informationen finden sich im Internet unter "www.denkmalpflege-bw.de"
BUCHTIPP: Spurensuche auf der Schwäbischen Alb
Spurensuche auf der Schwäbischen Alb
| |||
| |||
|
URMU - Urgeschichtliches Museum Blaubeuren Urmutter contra Pin-Up-Girl – Sex und Fruchtbarkeit in der
Eiszeit Als die Venus aus dem Hohle Fels 2009 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, schieden sich die Geister an der Deutung dieser Figur. Die älteste bekannte Menschendarstellung der Welt - war sie nun die Urmutter schlechthin oder ein pralles eiszeitliche Pin-Up-Girl für einsame Jägerstündchen? In einer Sonderausstellung versammelt das Museum altsteinzeitliche Venusfiguren und Frauendarstellungen der Eiszeitkunst, sowie eiszeitliche Mannsbilder und Phalli. Der ungenierte Umgang mit der Sexualität zeigt sich in manchen Paardarstellungen der Eiszeitkunst. Unterm steinzeitlichen Lendenschurz herrschte eine Freizügigkeit, die sicher manchen neuzeitlichen Betrachter verblüfft. Höhepunkte der Ausstellung sind die Venus und der Phallus aus dem Hohle Fels bei Schelklingen. Diese Sinnbilder für Weiblichkeit und Männlichkeit der Eiszeit sind im Original in zwei neu gestalteten Räumen der Galerie 40tausend Jahre Kunst zu sehen. Weitere Veranstaltungen des Urgeschichtlichen Museums Blaubeuren finden Sie hier. Ulmer Museum Mi, 4. August 2010, 10-16 Uhr „Ein Tag in der Steinzeit“ Mitmachaktion für Kinder von 8 bis 13 Jahren. Betreuer: H. Wiedmann & F. Trommer Ort: Ulm-Söflingen, Maienwäldle, Grillplatz beim Wanderparkplatz Anmeldung: Ulmer Museum, Frau Stönner (0731/161-4307), bis 17. Juli 2010. Kosten: 10 € pro Kind gegen Vorauskasse beim Ulmer Museum Weitere Veranstaltungen des Ulmer Museums finden Sie hier. Veranstaltung des Lonetal-Vereins e.V. Samstag, 10. Juli 2010 Samstag, 18. September 2010 Weitere Veranstaltungen des Lonetal-Vereins finden Sie hier.
| |||
|
Wenn Sie die Mammut-News abbestellen möchten, klicken Sie bitte hier IMPRESSUM: vertreten durch den Vorstand Albrecht Braun
| |||
|
|