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In den Mammut News werden 2-3x jährlich aktuelle archäologische und kulturhistorische Nachrichten über Veranstaltungstermine und Vorträge im Kulturdreieck Lonetal-Achtal-Ulm veröffentlicht. Herausgeber ist der Lonetal-Verein e.V.

 

Mammut-News Nr. 9 - Sonderausgabe zum Lonetalfest am 11.09.2011
Lonetalfest am 11. September 2011

Der Lonetal-Verein feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veranstaltet er außer Vortragsveranstaltungen im Herbst  zusammen mit der Stadt Langenau in und um Lindenau ein Lonetalfest für die ganze Familie am Sonntag, 11. September.

Am Vormittag besteht die Gelegenheit an einer der zahlreichen Sternführungen teilzunehmen. In den letzten Jahren wurde eine ganze Reihe von Alb-Guides und Gästeführern zu verschiedenen Themen ausgebildet und zertifiziert. Dementsprechend stehen an diesem Tag Programmpunkte wie Nordic Walking, Familienführung mit dem Bollerwagen, Fahrradtour zu den Eiszeithöhlen und Bibertour auf dem Programm. Anmeldungen sind im Vorfeld erforderlich.

Am Zielpunkt in Lindenau steht für die Besucher neben dem schönen Biergarten und den Räumlichkeiten in dem historischen Gebäude auch Platz im Zelt zur Verfügung. Gemütliche Einkehr bei schwäbischer Kost und einem Bier oder anderen Getränken, haben sich die Teilnehmer und Gäste redlich verdient. Ernst Junginger vom Heimatmuseum Langenau geht an diesem „Tag des offenen Denkmals“ auf die Historie des Gebäudes und seiner Umgebung ein. Auch im Lonetal kann man sich stärken. Die Gemeinde Asselfingen bietet neben einer Festwurst auch Kaffee und selbst gemachte Kuchen an.

Am Nachmittag gibt es eine ganze Reihe von Aktivitäten im Lonetal. „Komm ich erzähl dir ein Märchen“ heißt es am Nachmittag im Hohlenstein bei Elke Keck. Kurt Wehrberger vom Ulmer Museum und Prof. Dr. Claus-Joachim Kind vom Landesamt für Denkmalpflege präsentieren an der Höhle einige Fundstücke und informieren
über den Grabungsstand. Workshops und Vorführungen zu den Themen Feuer, Steinzeitmesser, Speerschleudern, Schwirrhölzer und Lederbeutel gibt es mit dem Archäotechniker Hannes Wiedmann. Eine Kutsche bringt die Besucher dann wieder zurück zu den Wanderparkplätzen. Auch eine Nutzung des Wanderbusses ist an diesem Tag möglich.

Das Lonetal-Fest ist eine von zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen der „Kulturlandschaft 2011/12 Ostalb mit Albuch, Härtsfeld und Lonetal“.

Festprogramm

13:30 bis 14:00 Lindenau
Begrüßung durch den Lonetal-Verein
(Albrecht Braun)
10 Jahre Lonetal-Verein e.V.

14:00 bis 15:00 Lindenau
Führung „Tag des offenen Denkmals“
(Ernst Junginger)

14:00 bis 14:30 Hohlenstein im Lonetal
Präsentation der Funde am Hohlenstein
(Kurt Wehrberger & Prof. Dr. Claus-Joachim Kind)

12:00 bis 18:00 in Gaststätte, Biergarten und FestzeltVerpflegung
(Schlössle Lindenau)

Wiese vor dem Hohlenstein im Lonetal
Führungen und Workshops
(Hannes Wiedmann)
Uhrzeit Thema Kosten
13:30 - Feuer - Vorführung
14:00 - Steinzeitmesser - Workshop
15:00 - Speerschleudern - Vorführung
15:30 - Schwirrhölzer - Workshop
16:15 - Lederbeutel - Workshop

Kutschfahrten
Abfahrt ist in Lindenau
Anmeldung vor Ort mit Platzreservierung, Platzzahl ist begerenzt,
Änderungen bei den Abfahrtszeiten vorbehalten

15:00 - Shuttle zum Vogelherd
16:00 - Shuttle zum Vogelherd
17:00 - Shuttle zum Vogelherd

15:00 - Shuttle zur Bocksteinhöhle
16:00 - Shuttle zur Bocksteinhöhle
17:00 - Shuttle zur Bocksteinhöhle

15:00 - Shuttle nach Rammingen
18:00 - Shuttle nach Rammingen

Das Festprogramm als PDF finden Sie hier




Hochmoderne LED-Beleuchtung taucht Charlottenhöhle in ein völlig neues Licht

Die Charlottenhöhle ist mit insgesamt 587 m eine der längsten Schauhöhlen Süddeutschlands und zeigt ein wahres Wunderwerk an Tropfsteinen. 1893 von drei Hürbener Zimmerleuten entdeckt, erhielt die Höhle ihren Namen nach der damaligen Königin Charlotte von Württemberg. Seit August 2011 taucht eine vom europäischen Förderprogramm LEADER unterstützte innovative LED-Beleuchtung die Höhle in ein ganz neues Licht. Sie erscheint dadurch noch geheimnisvoller und ursprünglicher als bisher und die Urzeit, in der noch Bären in der Höhle lebten, wird zum Greifen nah.

Klein, Groß und alle, die auf die neue Beleuchtung gespannt sind, können das Tropfsteinparadies ab sofort in seinem neuem Glanz besichtigen. Die Höhle hat werktags von 09.00 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. An Sonn- und Feiertagen sogar durchgehend von 09.00 bis 16.30 Uhr. Weitere Informationen zur HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben mit der Charlottenhöhle sind im Internet unter www.baerenland.de oder bei der Tourist-Information Giengen unter Telefon 07322 / 9522920 oder E-Mail tourist-info@giengen.de erhältlich.

Anschrift: HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben
Lonetalstr. 61
89537 Giengen-Hürben
Tel.: 07324 / 987146
Fax: 07324 / 986043
hoehlenerlebniswelt@giengen.de
www.baerenland.de

 

Radeln auf neuen Touren und mit neuer Radkarte in der Heidenheimer Brenzregion

Die Radtouren in der Heidenheimer Brenzregion sind nun ausgestattet mit einer neuen Beschilderung. Allein zehn neue, attraktive Radtouren führen Genussradler durch unsere bezaubernden Täler. Bieten aber auch aktives Raderlebnis, wie es die Schwäbische Alb allemal auf anspruchsvolleren Touren bereithält. Eintagestouren können jederzeit zu Mehrtagestouren kombiniert werden. Verbindungen in die Nachbarlandkreise Dillingen, Günzburg und Richtung Langenau, Ulm, Aalen und Nördlingen wurden geschaffen. Richtung Göppingen werden die Lücken in den nächsten Wochen geschlossen. Wer mal in der eigenen Heimat eine Mehrtagestour unternehmen möchte, begibt sich auf eine etwa 80 Kilometer lange Rundtour auf dem Lokalbahn- und Lonetalradweg. Gestartet wird in Gerstetten oder in Amstetten. 20 Kilometer sind es von Gerstetten nach Amstetten. Anschließend geht es 45 Kilometer durchs Lonetal hindurch bis nach Hürben. Von dort erreicht man das Eselsburger Tal und radelt weiter über die Bindsteinmühle auf die Gerstetter Alb. Ein paar Steigungen sind hier zu überwinden. Über Dettingen, Heldenfingen erreicht man Gerstetten.

Die möglichen Radstrecken sind nun auch in einer neuen wetterfesten Radkarte von PUBLICPRESS festgehalten. Die gibt es für 4,95 Euro in allen Touristinformationsbüros und bei vielen Rathäusern sowie im Buchandel (ISBN 978-3-89920-665-4).

Infos zur Übernachtung und Touren mit GPS-Daten zum Herunterladen findet man unter www.landkreis-heidenheim.de.

 

 

 

 

URMU - Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Urmutter contra Pin-Up-Girl – Sex und Fruchtbarkeit in der Eiszeit
Sonderausstellung Sonderausstellung: verlängert bis 29.01.2012

Klangraum

Vor 40.000 Jahren erfüllte Flötenklang die Steinzeithöhlen im Ach- und Lonetal. Die Gänsegeierflöte aus dem Hohle Fels bei Schelklingen, die Schwanenknochenflöte und die Flöte aus Mammutelfenbein aus dem Geißenklösterle bei Blaubeuren gehören zu den ältesten bekannten Musikinstrumenten der Welt. 2011 wird in der Galerie 40tausend Jahre Kunst ein neuer Themenraum zu den eiszeitlichen Musikinstrumenten eingerichtet. Die Flöten werden in diesem Jahr im Original im neuen Klangraum zu sehen und zu hören sein. Finden – Forschen – Versuchen Wie werden diese einmaligen Zeugnisse der kulturellen Menschwerdung überhaupt entdeckt und als Flöten erkannt? Mit welchen Versuchen wird die Herstellung und Spielweise der Flöten überprüft? Die Erforschung der Flöten durch die Abteilung für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie der Universität Tübingen und die Suche nach weiteren Musikinstrumenten steht im Mittelpunkt einer Kabinettausstellung neben dem Klangraum. Voraussichtlich bis zum 29. Januar 2012

Weitere Veranstaltungen des Urgeschichtlichen Museums Blaubeuren finden Sie hier.

Ulmer Museum

Mi, 16. November 2011, 19.30 Uhr, Ulmer Museum (Lichthof)
(Öffentlicher Abendvortrag)
Prof. Dr. Harald Floss, Tübingen
Die Donau als Orientierungslinie früher menschlicher Migrationen in der Altsteinzeit (Arbeitstitel)

17. April bis 27. November 2011
Der Teufel in der 11. Kammer - Die Rätsel der Stadelhöhle im Lonetal

Ulmer Museum, Studio Archäologie

Weitere Veranstaltungen des Ulmer Museums finden Sie hier.

Veranstaltung des Lonetal-Vereins e.V.

Freitag, 09. September 2011, 19.00 Uhr Langenau, Pflegehofsaal
Vortrag von Herrn Dr. Frieder Klein, Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 26 Denkmalpflege
Thema: "Römer an Lone und Nau"
mit Grußwort von Landrat Heinz Seifert

Freitag, 28. Oktober 2011
19.00 Uhr Niederstotzingen, Bürgerhaus Stetten o. L.
Vortrag von Herrn Prof. Nicholas Conard, Institut für Ur- und Frühgeschichte Tübingen
Thema: "Aktuelle Forschungen am Vogelherd"

Freitag, 25. November 2011
19.00 Uhr Ulmer Museum, Lichthof
Vortrag von Herrn Dr. Johannes Krause, Institut für naturwissenschaftliche Archäologie der Universität Tübingen
Thema: "Was macht den Mensch zum Menschen: Eine Neandertalerperspektive"

November 2011 Wanderausstellung "Das alte Dorf im Bild"
Beginn der Reihe von Wanderausstellungen in Lonetal-Kommunen, die das Dorfleben in historischen Fotos dokumentieren.

Weitere Veranstaltungen des Lonetal-Vereins finden Sie hier.

 

 


In den Mammut-News werden 2-3x jährlich aktuelle archäologische und kulturhistorische Nachrichten über Veranstaltungstermine und Vorträge im Kulturdreieck Lonetal-Achtal-Ulm veröffentlicht. Informationen über Mitgliedschaft und Interesse an Online-Informationen finden Sie unter www.mammutnews.de.

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IMPRESSUM:
Lonetal-Verein e.V
Lange Lemppen
89075 Ulm
Tel. 0731/52224
e-mail: info@lonetalverein.de
Internet: www.lonetal-verein.de

vertreten durch den Vorstand Albrecht Braun
Registergericht: Amtsgericht Ulm Registernummer: VR 1741