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Rad fahren und still sitzen

Eine Radtour durchs Lonetal mit Beobachtungsmöglichkeiten seltener Tierarten*

Kurzbeschreibung: Eine Radtour durch das gesamte Lonetal ab Bahnhof Amstetten bis zur Mündung der Lone in die Hürbe mit Beobachtungsmöglichkeiten der Flora und Fauna.

Länge: ca. 40 km

Beginn: Amstetten Bahnhof - Zugfahrt ab Ulm: ca. 20 Minuten

Ende: Hürben bzw. Hermaringen (Bahnhof)

Übersicht: Amstetten - Urspring - Lonsee - Westerstetten - Breitingen - Fohlenhaus - Bocksteinhöhle - Hohlenstein - Vogelherdhöhle - Lontal - Hürben - (Hermaringen)


Von Amstetten nach Urspring

Nach dem Bahnhof geht es rechts durch die Unterführung auf den Alb-Donau-Kreis-Radweg Nr. 2 (ADK2), dem die Tour auf den nächsten 20 km folgt. Der Weg nach Urspring führt durch das breite Tal der früheren Urlone, die vor ca. 20 Millionen Jahre im heutigen Schwarzwald entsprang und hier als mächtiger Strom durchfloss. Damals mündete die Urlone in das frühere Urmeer, dessen Spuren auch heute noch sichtbar sind 
( Tauchgang am Heldenfinger Kliff), heute ist dieses Tal trocken.

 

Still sitzen 1

Kurz vor Urspring zweigt ein schmaler Weg rechts zur Schacht ab. Die Schacht ist ein Feuchtbiotop, in dem sich im Frühjahr die seltenen Laubfrösche und andere Amphibien wie Kamm- und Bergmolche beobachten lassen.

Lassen Sie sich Zeit und beobachten Sie die Aktivitäten rund um den Tümpel in aller Stille.

 

Urspring

In Urspring, das seinen Namen vom Ursprung der Lone bekam, finden Sie gleich mehrere Sehenswürdigkeiten. Das tiefblaue Wasser des Lonequelltopfs ist eine schöne Einstimmung auf das weitere Lonetal. Dort gibt es auch einen Kinderspielplatz.

 

Auf dem gegenüberliegenden kleinen Berg liegt die Haldensteinhöhle, wo Pfeilspitzen aus der Zeit der Neandertaler gefunden wurden. Unweit der Quelle befinden sich auch die Überreste eines Römerkastells. 

Lonsee und Westerstetten

Vom Quelltopf geht die Fahrt weiter entlang der Lone und des ADK2 in Richtung Lonsee. Zwischen Urspring und Lonsee liegt links am Hang eine bereits 1938 unter Naturschutz gestellte Wacholderheide. Kurz hinter Lonsee liegt der Lonesee. Er wurde als ein kleines Naherholungsgebiet angelegt, hier befinden sich ein Kinderspielplatz und Möglichkeiten zur Rast.

 



Impressionen vom Lonesee

Nicht füttern
Im Lonesee tummeln sich vor allem Wasservögel, darunter Schwäne und Enten, die regelmäßig und übermäßig gefüttert werden. Im Sommer kann das zum Umkippen es Gewässers führen. Bitte deshalb die Tiere nicht füttern.

 

Weiter geht's entlang der Lone in Richtung Westerstetten. Unterhalb der Kläranlage bei Halzhausen beginnt das Reich des Bibers. Angenagte Bäume und kegelförmige Baumstümpfe belegen die Anwesenheit der scheuen Nager. Weiter geht es nach Breitingen. Kurz nach dem Ort liegt auf der rechten Seite die Wacholderheide "Breitingen Schönrein". Sie bietet ein vielfältiges Mosaik wertvoller Biotope und ist ein charakteristisches Beispiel für eine Kulturlandschaft, die durch jahrhundertlange Schafbeweidung entstanden ist. 

Zum Fohlenhaus

Auf dem nachfolgenden Abschnitt bis zur Holzkircher Brücke sind oftmals Fischreiher zu beobachten. Nach der Querung der Strasse Bernstadt-Holzkirch endet der in den 70er Jahren begradigte Teil der Lone und der landschaftlich reizvollste Teil des Tales beginnt. An den Hängen sind nun immer häufiger die Jurafelsen zu sehen, die Überreste des ehemaligen Korallenriffes über dem Lonetal sind. Sie entstanden vor 150 Millionen Jahren, als das Lonetal und weite Teile Deutschlands unter Wasser lagen und riesige Ichtyosaurier die Meere beherrschten ( Erdgeschichte > Jura).  Auf der rechten Seite ist schon nach kurzer Zeit der Hubertusfels zu sehen. Von dort hat man besonders am Abend einen schönen Ausblick über das Lonetal. 

Weiter geht's vorbei am Mehlsack, einem weiteren Jurafels, zum Wanderparkplatz Salzbühl. Gleich nach der Brücke links abbiegen und schon nach wenigen Metern ist mit dem Salzbühl die nächste kleinere Höhle, eigentlich mehr ein Felsvorsprung, zu sehen. Nach weiteren 2 Kilometern folgt die schönste Felsformation des Lonetals, das Fohlenhaus. Mit zwei Höhlen, einer Feuerstelle und einer Wiese ein hervorragender Platz für eine ausgiebige Pause.

 

Still sitzen 2
Weiter auf dem ADK2 folgt 200 Meter nach dem Fohlenhaus in Weg in den Bannwald. Dieser Teil des Waldes wird sich selbst überlassen und die Natur kann sich dort frei entfalten. Der Mensch hat hier keinen Zutritt. Vom Rand aus können Sie die vielfältige Flora und Fauna beobachten.

Zu den Lonetalhöhlen

Der Radweg, der voraussichtlich ab Sommer 2004 befahrbar sein wird, führt nun weiter der Lone entlang in Richtung Bocksteinhöhle. Alternativ kann der ADK 2 weitergefahren oder ein Umweg über Langenau genommen werden. Von Langenau aus kommt man über Wettingen und Setzingen wieder zurück ins Lonetal. 

Folgt man nach dem Fohlenhaus dem Lauf der Lone, gelangt man nach ca. 12 Kilometern an die Bocksteinhöhle. Die Bocksteinhöhle liegt zwischen Öllingen und Bissingen, unweit vom Lonetal auf der Anhöhe nördlich der Lone. Ein kleines Schild, ca. 200 Meter nördlich der Lone weist den Weg zum relativ steilen Aufstieg, gutes Schuhwerk ist hier vor allem bei nassem Untergrund von Vorteil. Die Bocksteinhöhle wurde von den Menschen der Eiszeit als Unterschlupf und Lagerplatz genutzt. Funde aus der Bocksteinhöhle lassen sich auf 50.000 bis 70.000 Jahre zurückdatieren, die Bocksteinhöhle gilt damit als ältester Siedlungskomplex des Neandertalers in Süddeutschland.

 

Still sitzen 3
Mit viel Geduld und etwas Glück kann an der Bocksteinschmiede das scheue Hermelin beobachtet werden. Weiter flussabwärts fischt bei ausreichendem Wasserstand der farbenprächtige und seltene Eisvogel.

Zurück im Lonetal ist das nächste Ziel der ca. 2 Kilometer entfernte Hohlenstein, der Fundort des berühmten Löwenmenschen, einem der ältesten bekannten Kunstwerke der Menschheit. Folgen sie hierzu dem Schild "Bärenhöhle" nach rechts über die Lone, am Waldrand finden Sie den imposanten Jurafelsen. Wieder zurück auf dem Radweg ist die Vogelherdhöhle die nächste Lonetalhöhle. Ihre Funde machten das Lonetal schon in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts weit über unsere Grenzen hinaus berühmt. Ca. 50 Meter südlich der Lone befindet sich ein Parkplatz mit einer Schautafel, die Aufschluss über die kulturhistorische Bedeutung der Vogelherdhöhle gibt. Von dort führt ein kleiner Trampelpfad zu den Eingängen der Höhle. Über der Lone finden Sie einen weiteren Grillplatz.

 

Hohlenstein-Massiv Vogelherd-Höhle
 

Es naht der Endspurt. Inmitten von Wiesen und Wald liegt das idyllische Lontal, seit Breitingen wieder das erste Dorf im Tal. Bald taucht die Kaltenburg auf, welche auf die Mündung der Lone in die Hürbe blickt. Die Lonetalradtour ist damit fast zu Ende, wer hier noch Zeit hat, sollte einen Besuch in der nur wenige hundert Meter entfernten Charlottenhöhle einplanen.

Am besten folgt man der Hürbe weiter bis Hermaringen, wo der nächste Bahnhof zu finden ist.

 

* "Rad fahren und still sitzen" in Anlehnung an CarLos - den nachhaltigen Reiseführer des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland).


Anfahrt

Am besten mit der Bahn. Bahnan- schlüsse gibt es in:

  • Amstetten
  • Urspring
  • Lonsee
  • Westerstetten
  • Langenau
  • Rammingen
  • Hermaringen

 


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Sicherheit

Bitte bleiben Sie auf den Radwegen, die Natur dankt es Ihnen.

Bitte achten Sie auch auf Ihre Sicherheit und tragen Sie einen Sturzhelm.

Bitte beachten Sie langsamere Radfahrer, insbesondere bei den teilweise sehr schnellen Abfahrten.



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