Eindrucksvolle Tierwelt im Lonetal der Eiszeit
Im Lonetal vor 30.000 Jahren: Es ist Spätherbst, schon
seit Tagen folgen Sie den Mammutherden auf ihrem alljährlichen Marsch in den
Süden. Von der heutigen Jagd hängt es ab, ob Ihre Familie
den folgenden harten Winter überstehen wird. Bei
Dämmernung werden Sie versuchen, einen der Giganten zu
erlegen, um genügend Fleisch und Felle für den Winter zu
haben. Doch Sie sind nicht der einzige Jäger, der heute im
Lonetal nach Beute sucht. Der mächtige Höhlenlöwe steht
an der Spitze der Nahrungskette und auf seinem Speiseplan
steht auch der Mensch....
Fundstücke aus dem Lonetal geben einen eindrucksvollen Einblick in die
Lebensweise der damaligen Menschen und die damals lebende
Tierwelt.
Mammut, Wollnashorn, Höhlenlöwe und Riesenhirsch lebten
damals im Lonetal und waren ständige Wegbegleiter der
frühen Menschen. |
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Das
Mammut
Das größte Tier der letzten Eiszeit hatte für die
damaligen Menschen eine große Bedeutung. Ähnlich wie das
Bison für die Indianer war das Mammut die wichtigste
Rohstoffquelle der Menschen.

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Das
Wollnashorn
Wollnashörner lebten vor 500.000 - 10.000 Jahren in den
Kältesteppen und Tundren Europas und Asiens. Sie waren
ausschließlich Pflanzenfresser und ernährten sich überwiegend
von Gras.

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Der
Höhlenbär
Höhlenbären konnten eine Schulterhöhe von ca.
1,6 Metern erreichen, aufrecht stehend waren sie über drei
Meter groß und damit ungefähr ein Drittel größer, als
die heutigen Braunbären.

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Der
Riesenhirsch
Die Schulterhöhe der Riesenhirsche betrug bis
zu 2,1 Meter, hervorstechendes Merkmal der
Riesenhirsche war jedoch ihr mächtiges Geweih. Es konnte
eine Spannweite von über 4 Metern erreichen und bis zu 50
Kilogramm schwer werden.

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Der
Höhlenlöwe
Höhlenlöwen tauchten in Europa vor ca. 900.000
Jahren das erste mal auf und verschwanden mit dem Ende der
großen Eiszeit vor 10.000 Jahren wieder aus unseren
Breiten. Sie waren etwa ein Drittel größer als die heute
in Afrika vorkommenden Löwen

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Das
Rentier
In der letzten Eiszeit waren Rentiere wichtige Jagdbeute der Neandertaler in Mitteleuropa, auch im Lonetal konnten zahlreiche Knochen dieser Tierart gefunden werden.

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Die
Säbelzahnkatze
Charakteristisch für diese Großkatzen waren
ihre auffallend langen Reißzähne, die bis zu 20 Zentimeter
lang werden konnten. Ihre Opfer waren vor allem die großen
Pflanzenfresser der offenen Steppen.

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