Zur Homepage
Zur Homepage Diese Seite ausdrucken Kontakt
 
 
HOMEPAGE
LONETAL
TOURISMUS
AKTIVITÄTEN
INFORMATIONEN
 


   

Lonetal-Tour

(Ur-)Geschichte
Die Mammutjäger
Der Löwenmensch
Tiere der Eiszeit

Mammut

Wollnashorn
Riesenhirsch
Höhlenbär
Höhlenlöwe
Rentier
Säbelzahnkatze
Erdgeschichte


Natur & Ökologie

Städte & Gemeinden

Das Mammut

Das Mammut
Lat. Bezeichnung Mammuthus primigenius
Lebte vor 135.000 - 11.000 Jahren
Nahrung Pflanzenfresser
Größe ca. 3 Meter Kopfhöhe

 

Lebensweise der Mammuts
Das Mammut während der Eiszeit
Mammuts lebten vor 135.000 -11.000 Jahren in weiten Teilen Europas, Asiens, Afrikas und Nordamerika. Sie waren ausschließlich Pflanzenfresser, ihre Nahrung bestand aus Gräsern und Sträuchern. Die im Lonetal und in nördlichen Breiten vorkommende Mammutart war das Wollhaarmammut. Andere Arten waren das Steppenmammut und der Südelefant, die südlichere Lebensräume besiedelten.

Das dichte braune Fell der Wollhaarmammuts schützte sie vor den niedrigen Temperaturen der Eiszeit. Dabei wechselten sie zwischen Sommer- und Winterkleid. Im Winter konnte die Behaarung bis zu einem Meter lang werden. Aus Kälteschutzgründen waren die Ohren und der Schwanz der Mammuts sehr klein, so dass diese Körperteile nicht erfrieren konnten. Charakteristisch für Mammuts waren ihre gewaltigen Stoßzähne, die einerseits der Abwehr dienten, andererseits aber auch zum Beseitigen von Schnee und Ästen zwecks Nahrungsbeschaffung dienten.

Mammuts verbrachten die kurzen Sommer der Eiszeit in Regionen nördlicher Breite, u.a. auch in der heutigen Nordsee, die zur letzten Eiszeit noch aus saftigem Grasland bestand. Im Herbst wanderten die Mammuts Richtung Süden, wo sie in etwas gemäßigteren Gefilden die harten Winter der Eiszeit verbrachten. 

Mammuts lebten in Herden, die in der Regel ausschließlich aus Kühen und Jungtieren bestanden und von einer älteren Leitkuh angeführt wurden. Mammutbullen stießen lediglich zur Paarungszeit zur Herde und lebten den Rest des Jahres als Einzelgänger. 

Mammuts konnten über 3 Meter groß werden und dürften etwa gleich groß gewesen sein, wie die heutigen Elefanten, die auch Ihre nächsten noch lebenden Verwandten sind.

 

Mammuts und die Menschen der Frühzeit

Mammuts waren wichtige Jagdtiere der Menschen. Ursprünglich wurde angenommen, daß die Mammutherden nachts mit Hilfe von Fackeln in Abgründe oder tiefe Fallen getrieben, wo sie zu Tode stürzten. Belegt werden diese Szenen aus zahlreichen Höhlenzeichnungen der Eiszeit. 

Viel wahrscheinlicher, weil einfacher, scheint das Erlegen dieser Tiere mittels Holzlanzen im sumpfigen Gebiet, d.h. am Rand der Talauen, wo diese schweren Tiere sehr unbeweglich waren. Dabei dürfte in vielen Fällen zunächst das Jungtier einer Herde Ziel des Angriffes gewesen sein. Nach Beobachtungen bei lebenden afrikanischen Elefanten verlässt das Muttertier beim Tod eines Jungtieres die Herde und bleibt tagelang in unmittelbarer Nähe des Jungtieres. Dabei nimmt das Muttertier kaum Nahrung zu sich und ist letztlich dann so geschwächt ist, dass es leichter anzugreifen ist.

Neben dem Fleisch, das als Nahrung diente, wurden die Stoßzähne auch als Grundgerüst zum Bau von Zelten genutzt. Ihr Fell wurde für Kleidung und für Zeltdächer verwendet. Knochen dienten als Waffen und Werkzeuge, die Sehnen wurden als Schnüre verwendet. Aus den Stoßzähnen wurden zudem Waffen sowie eindrucksvolle Schmuck- und Kunstgegenstände angefertigt. 

Im Lonetal gefundene, über 30.000 Jahre alte Schnitzereien aus Mammutelfenbein belegen, dass die frühen Menschen auch handwerkliche Kunst beherrschten. Der wohl weltweit bekannteste Kunstgegenstand des modernen Menschen ist der im Lonetal gefundenen Löwenmensch

Wahrscheinlich hatte das Mammut neben der Bedeutung als Nahrungslieferant auch eine wichtige geistig-religiöse Bedeutung  - Kunstgegenstände, wie die im Lonetal ausgegrabenen Schnitzereien, lassen deshalb auf ein bereits komplexes Weltbild der frühen Menschen schließen.

Die Mammuts verschwanden gemeinsam mit anderen damaligen Großtierarten vor ca. 10.000 Jahren von der Erde. Ob die Mammuts eine der ersten Tierarten waren, die vom Menschen ausgerottet wurden, ist bis heute nicht endgültig geklärt. Sicher scheint jedoch, dass ihr Aussterben auch im Zusammenhang mit dem Ende der Eiszeit und der darauffolgenden Klimaerwärmung zu sehen ist.








 

Das Mammut vom Vogelherd

Ausgrabungen am Vogelherd 2006 wurde ein vollständig erhaltenes Elfenbein-Mammut entdeckt. 

>> weitere Informationen

MammutLand.de

Das Mammutland umfasst den Alb-Donau-Kreis im östlichen Teil von Baden-Württemberg sowie die nähere archäologisch wertvolle Umgebung. Hier wanderten vor über 30.000 Jahren Mammutherden durch die Region. Die damals angesiedelten Menschen hinterließen Spuren in Form von aus Mammutelfenbein geschnitzten Figuren, Schmuck und Instrumenten. Diese Funde im Mammutland gelten wegen ihrer Seltenheit heute als Welt-Sensation. Die Höhlen und Funde im Mammutland geben einen Einblick in die Zeit als dort Mensch und Mammut lebten.

>> weitere Informationen zum Mammutland

 

Surftipps:

Buchtipps:
Die Erben der Saurier. Im Reich der Urzeit - Bildband

cover
Mammut - Rückkehr der Giganten?

DVD-Tipp:
Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit - DVD in Dolby Digital


Konzeption & Realisierung: ©2003-08 NeXXt Business Solutions®  |  Kontakt