| Der schmucke Ort Ballendorf,
urkundliche 1143 erstmals erwähnt, liegt im Alb-Donau-Kreis
zwischen Hungerbrunnen und Lonetal im Ostteil der
Schwäbischen Alb. Der Ort befindet sich in Sanfter und
ruhiger Nestlage in einer Mulde am Anfang des zur Lone
gehenden Mönchtals auf einer Meereshöhe von 547 m und ist
beinahe gänzlich von Wald umgeben. So liegt die 650
Einwohner zählende, verwaltungsmäßig selbständige
Albgemeinde Ballendorf fast zentral in ihrer Gemarkung von
1.420 Hektar.
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Zu den bemerkenswerten Gebäuden von Ballendorf gehört
die Evangelische Pfarrkirche Sankt Martin. Sie wird 1295
erstmals erwähnt und liegt auf dem Kirchberg im alten
Ortskern, umgeben von Friedhof und teilweise hohen Mauern
(ehemalige Wehranlage). Bei den Innenrenovierungen wurden an
der Nordwand über dem Emporenbogen Wandmalereien
freigelegt, die aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammen. |
Hinter Glas in der Ballendorfer Kirche ist heute noch ein
Kränzlein mit dünnen Ähren des Dinkelgetreides, welche
eine Erinnerung an die schlechte Ernte von 1817 bildet. Zur
Ausstattung des schlichten Kirchenraumes gehören ein
Taufbecken von 1711. eine Kanzel des späten 17.
Jahrhunderts sowie über dem neuen Altar ein eindrucksvolles
Kruzifix, das aus der Zeit um 1700 stammt. Alte
Traditionen leben fort in den öffentlichen Vereinen, wie
z.B. der traditionelle Füllestanz. Ein wichtiges Anliegen
unserer Vereine liegt in der heutigen eher schnelllebigen Zeit
v.a. in der Kontaktpflege untereinander und nach außen. Zur
Förderung der Geselligkeit dienen u.a. das alljährliche
Brunnenfest, regelmäßige Dorfabende und verschiedene
Frühjahrs-, Sommer und Herbstveranstaltungen. Schöne und
ruhige Wanderungen und Fahrradtouren können von Ballendorf
ausgehend in das Lonetal, in das Hungerbrunnental
sowie zur Flächenalbplatte Altheimer Ebene unternommen
werden. |