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Langenau - Museen und Archiv

Überblick Freizeit Museen Anfahrt

Prähistorische Sammlung - Vor- und Frühgeschichte

Wussten Sie, dass ein Mammut nur vier Backenzähne hatte?

Zahlreiche fossile Fundstücke tierischer Herkunft aus den Höhlen des Lonetals und aus der Umgebung von Langenau können besichtigt werden.

Darunter als lokale Besonderheit Schädel und Unterkiefer eines Hauerelefanten (Deinotherium), ca. 18 Mio. Jahre alt, die bei Ausgrabungen an der Autobahn 1976 gefunden wurden. Ca. 30.000 Jahre alt sind die bekannten Kleinplastiken aus Elfenbein, die aus der Vogelherdhöhle stammen.

Darüber hinaus befinden sich Gerätefunde aus der Jung- und Altsteinzeit in der Sammlung.

Die römische Zeit, wird durch zahlreiche Funde, die in und um Langenau bei Grabungen gemacht wurden, dokumentiert.

Interessante frühmittelalterliche Kleinfunde wurden aus Reihengräbern eines alemannischen Friedhofes (6. bis 7. Jahrhundert) geborgen.

... im Pfleghof, nur ein paar Schritte vom Heimatmuseum entfernt.

 


 

Heimatmuseum - Zeitbewahrung

 

Die Begehung des aus dem 16. Jahrhundert stammenden ehemaligen Helferhauses, in dem sich das Heimatmuseum befindet, ist ein Genuss. Überall knarren Bodendielen, sind Türrahmen schief, Decken niedrig, ist eine Architektur erhalten, die ein unvergessliches Flair besitzt.

 

 

Vom Erdgeschoss bis unters Dach ist das aufbewahrt, was diesem Haus in Volkskundler-Kreisen den Ruf eines Museums mit der reichhaltigsten Sammlung alltagsgeschichtlicher Gegenstände in Württemberg eingetragen hat.

Bäuerliche und bürgerliche Textil- und Wohnkultur aus dem 18. und 19. Jahrhundert, haus- und landwirtschaftliche Gerätekultur der Albbauern und Mobiliarbestände aus diversen Handwerkerstuben laden zu einem Spaziergang durch die Vergangenheit ein.

Der Besucher hat die Möglichkeit unverhofft auf die abenteuerlichsten Dinge zu stoßen:
Schröpfgarnituren, Kropfschmuck, Puppenstuben, Riffeleisen, kunstvolle Fayencen, Gebärstuhl, Schusterwerkstatt, Liebes-Orakel, bäuerliche Gerätschaften, Mäusefallen, altes Geld, "Dreibeine" und und und ...

 

.. und man wird in dieser Überflut an gegenständlichen Informationen nicht sich selbst oder langweiligen Texttafeln überlassen. Mit Interessierten wird durch das Museum gewandert und über die einstige Benutzbarkeit der aus unserem heutigen Alltagsleben verschwundenen Gegenstände aufgeklärt. 

Zum Beispiel "Geldkatzen" die hat man gebraucht um ... nix da - selber gucken.

... im ehemaligen Helferhaus aus dem 16. Jahrhundert, nur ein paar Schritte vom Pfleghof entfernt.

 


 

Ungarndeutsche Heimatstuben - Die Erinnerung

Kennen Sie die "Schwäbische Türkei"?

Das seit 1981 geöffnete volkskundliche Museum, ist diesem Siedlungsbereich im ungarischen Donauraum gewidmet. Eine großflächig angelegte geographische Schautafel informiert über die Wanderungsbewegung der seit dem 2. Weltkrieg in Langenau angesiedelten Ungarndeutschen.

Zusammengetragene Kulturgüter aus dem ehemaligen Lebensbereich der Aussiedler laden den Besucher zu einem Ausflug in eine ungewöhnliche Kulturlandschaft ein.

Die 30er und 40er Jahre stehen im Vordergrund. Wie die Menschen gekleidet waren, wo und wie sie lebten, arbeiteten und feierten sind Fragen, die die liebevoll inszenierte Sammlung historischer "Andenken" lebensnah beantwortet.

Landwirtschaftliche Geräte, Gegenstände aus der Weinkelterei und der Hanfverarbeitung, Wohnungs- und Küchenausstattungen, seltene Wäscheteile, Brautkränze und wertvolle Trachten mit Zubehör aus dem bäuerlichen Lebensrhythmus sowie Fotos dokumentieren das dörfliche Alltagsleben und verwöhnen das Auge und den volkskundlichen Wissensdurst.

Glanzstück ist die originalgetreue "Vordere Stube" mit ungarndeutschem Mobiliar. Wer sie betritt, findet sich in eine andere Welt versetzt:

Ein Wäscheschrank mit textilem Inhalt, charakteristisch aufgetürmte Betten mit repräsentativer, teilweise handbestickter Wäsche, Diwan, Kleinodien an den Wänden und auf einer typischen Kommode aus dieser Zeit erinnern an die ungewöhnliche ungarndeutsche Kultur.

... im Pfleghof, nur ein paar Schritte vom Heimatmuseum entfernt.

 


 

Stadtarchiv - Die Fundgrube

Interessieren Sie sich für historische Stadtansichten oder alte Dokumente?

Im umfangreichen Bildarchiv sind in 20 Bildalben über 2.500 Fotografien der Stadt Langenau und des Umlandes ab dem Jahr 1890 systematisch aufgeschlüsselt.

Sehenswertes Fotomaterial und gleichzeitig eine Rarität bilden rund 8.000 historische Glasplatten aus dem alten Fotographenatelier "Honold" (1917 - 1955).

Historische Zeitungen, Bücher, Kalender, alte Akten und Originalurkunden ab 1500 bilden für den Heimatkundler eine wahre Fundgrube.

... im Pfleghof, nur ein paar Schritte vom Heimatmuseum entfernt.

 




Öffnungszeiten:
1. und 3. Sonntag im Monat (Museen)
14 bis 16 Uhr

1. Sonntag im Monat (Archiv)
14 bis 16 Uhr

Führungen, auch zu anderen Terminen, sind nach vorheriger Vereinbarung möglich.
Der Eintritt ist frei!

Kontakt:

Museum für Vor- und Frühgeschichte (Pfleghof) - 
Ernst Junginger 
07345 / 74 53

Heimatmuseum (Kirchgasse 4) - 
Ernst Junginger 
07345 / 74 53

Ungarndeutsche Heimatstuben (Pfleghof) - 
Johann Kerner 
07345 / 55 51

Stadtarchiv (Pfleghof) Emanuel Königer 07345 / 91 95 55

 


Stadt Langenau
Marktplatz 1
89129 Langenau
Tel. 07345 / 96 22 0
Fax 07345 / 96 22 45
touristik@langenau.de



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