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Bocksteinhöhle im Gemeindewald Lonetal
Die
Bocksteinhöhle wurde an einem nach Westen zeigenden Prallhang von der
Urlone ausgewaschen und diente den steinzeitlichen Jägern
als Unterschlupf. Umfangreiche Ausgrabungen fanden Ende des
18. Jahrhunderts statt. Reichhaltige Funde aus der
steinzeitlichen Besiedlung sind im Ulmer Museum.
Die Ausgrabung von 2 Skelettresten, deren Alter
wissenschaftlich untersucht wurde, belegt eine der ältesten
nachgewiesenen Menschenbestattung.
Ulrichskirche
Vom hoch ummauerten Friedhof umgeben überragt die um 1100
erbaute Kirche als ehemalige Wehranlage die Dächer des
Dorfes. Es ist der am besten erhaltene Wehrfriedhof im
Landkreis.
Sandberg
Öllingen liegt am Abhang des Sandbergs, der durch
Ablagerung von Sandschichten aus Meeresmolasse und
Süsswassermolasse auf den Jurakalken entstand. Bis vor 100
Jahren wurde in Gruben der Molassesand abgebaut.
Im
brüchigen Sand werden an Aufschlüssen heute noch Reste wie
Wirbel und Zähne von Urhaien und anderen Meerestieren
gefunden.
Die Südseite war bereits vor 6000 Jahren besiedelt wie eine
Probegrabung 2001 nachwies.
Von diesem Punkt hat man eine gute Fernsicht über das
Donautal bis zu den Alpen.
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